Queere Auszubildende brauchen sichere Ausbildungsorte – und Betriebe brauchen Handlungssicherheit im Umgang mit Vielfalt.
Ein wertschätzendes und diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld fördert nicht nur den Ausbildungserfolg, sondern verbessert auch nachhaltig das Betriebsklima. Viele queere Auszubildende erleben im dualen System weiterhin Unsicherheit, Unsichtbarkeit oder auch Diskriminierung. Gleichzeitig möchten viele Betriebe Verantwortung übernehmen, fühlen sich jedoch nicht immer ausreichend vorbereitet. Genau hier setzt die Fortbildung an und unterstützt Betriebe dabei, offene und respektvolle Ausbildungsstrukturen aufzubauen.
Die Pilotfortbildungen „Queere Auszubildende sicher begleiten“ liefern praxisnahe Impulse und stärkt Betriebe im professionellen und sicheren Umgang mit Vielfalt im Betrieb.
Inhalte der Fortbildung:
- Bedarfe queerer Auszubildender im Ausbildungsalltag
- Handlungssicherheit für Ausbilder*innen und Kollegien
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten
Grundlage für die Fortbildungen bildet eine Befragung in 2025 von über 50 Auszubildenden und Ausbilder*innen zu ihren Erfahrungen und Bedarfen. Dauer und Inhalte der Fortbildungen werden in einer individuellen Auftragsklärung an Ihre Bedarfe angepasst.
Zielgruppe:
Das Angebot richtet sich an Ausbildungsbetriebe aller Branchen und Größen aus NRW und Sachsen. Teilnehmen können Ausbilder*innen, Personalverantwortliche, Führungskräfte, Beschäftigtenvertretungen und weitere Mitarbeitende.
Termine, Dauer, Kosten:
Die Pilotfortbildungen finden nach Absprache zwischen April und Oktober 2026 statt, dauern vier bis acht Stunden und können vor Ort oder online durchgeführt werden. Voraussetzung ist die Freistellung von mindestens sechs Beschäftigten. Die Durchführung ist im Rahmen des Projektes kostenfrei.